So erreichen Sie die Geschäftsstelle

Adresse:
Bleicherstraße 47
88400 Biberach
07351/ 3470746
info@kjr-biberach.de

Öffnugszeiten:
Montag: 9:00 -12:00Uhr und 13:00 -17:00Uhr
Dienstag 12:00 -18:00Uhr
Freitag 9:00 -13:00Uhr
– oder wir machen einen Termin aus


Die NEUEN sind da!

Schon vor dem offiziellem Beginn Ihrer Tätigkeit ab 1. September in der neuen Geschäftsstelle des Kreisjugendrings waren die Geschäftsführerin Maria Wiedergrün (ganz links) und die pädagogische Fachkrfat Svenja Link (ganz rechts) bei der Übergabe der Mittel aus dem Erlös des Blapfverkaufs 2017 dabei. In der Mitte von links nach rechts Felix Lutz, Martina Steigmiller und Andreas Heinzel. Von jeder verkauften Flasche BLAPF sind fünf Cent Spende der Käufer an den BLAPFFONDS, aus dem schon etliche Projekte der Jugendarbeit gefördert werden konnten.

Derzeit werden die neuen Räume und die Arbeitsplätze eingerichtet und erste Kontakte geknüpft und schon fleißig geplant, was zukünftig an Projekten für Verbände und Vereine im Landkreis Biberach umgesetzt werden soll.

Die neue Geschäftsstelle befindet sich in der Bleicherstraße 47 in Biberach im 3. Stock.


Tag der Entscheidung für Stellen beim KJR — WIR HABEN ES GESCHAFFT!!!

Der Kreistag beschäftigte sich heute am Mittwoch, 14. März, um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamts unter anderem mit der Fortschreibung der Jugendhilfeplanung im Bereich Jugendarbeit und die Frage nach der die Einrichtung einer hauptamtlichen Geschäftsstelle beim Kreisjugendring. Der Jugendhilfeausschuss hatte in seiner letzten Sitzung die Einrichtung der Stellen befürwortet.

NUN HAT AUCH DER KREISTAG ZUGESTIMMT UND WIR KÖNNEN AUFATMEN!

UND AUCH DIE KRITISCHEN KREISTAGSMITGLIDER WERDEN SEHEN,
DASS SICH INVESTITION IN JUGENDARBEIT LOHNT!

VIELEN VIELEN DANK AN ALLE UNTERSTÜTZER UND KONSTRUKTIVEN BEGLEITER
DIESES FAST FÜNFJÄHRIGEN PROZESSES!

 


Antragsfrist für BLAPF-Zuschuss vorbei!

Am 8. März endete die letzte Antragsfrist für den BLAPF-Zuschuss, vier Projekte sind nun am 21.3. zu Hauptversammlung eingeladen und können sich über einen Zuschuss freuen. Mehr bald hier auf dieser Homepage.Halsetikett


Jugendliche können BLAPF-Zuschuss beantragen

BLAPF sucht wieder bis 8. März junge Leute mit einer kreativen Projekt- oder Aktionsidee, die was anpacken wollen oder schon angepackt haben.

Mit Eurem Tun wollt ihr in eurem Dorf oder Eurer Stadt etwas zum Positiven verändern. Ihr wollt ein Projekt für Kinder und Jugendliche und/oder für Familien bzw. ältere Menschen in Eurer Stadt oder Gemeinde umsetzen. Oder ihr habt das in letzter Zeit getan und seid auf Kosten sitzen geblieben. Das kann ein Musik-, Tanz- oder Theaterprojekt sein, die Neugestaltung eines Platzes für die Allgemeinheit (Spielplatz, Skateplatz, Treffpunkt für Jugendliche), die Renovation eines historisch bedeutsamen Denkmals, ein Spaß und Spielenachmittag für Flüchtlingskinder oder oder oder…. Das Ganze hat aber noch einen Haken: euch fehlen die finanziellen Mittel oder ein Teil dieser, um das Projekt in die Tat umsetzen zu können! Dann seid ihr Beim BLAPF-Fonds genau richtig!

Schreib einfach eine kurze Projektbeschreibung und die Kosten zusammen und sendet das ganze per Email an: verwaltung@kjr-biberach.de

Und mit etwas Glück laden wir Euch zur Zuschussübergabe am 21. März um 19 Uhr ins Landratsamt Biberach ein.

Hier könnt ihr den kompletten Aussschreibungstext runterladen.


Sondersitzung zur Stellenfrage: Aktuelle Entwicklungen/Entscheidungen/Stellungnahmen

Am Montag 18.09.2017 fand eine Sondersitzung des KJR zur Stellenbeantragung und dem Ergebnis der Kreistagsentscheidung vom Juli statt. Leider erklärte Stefan Wiedenmann, langjähriges Vorstandsmitglied und ein wrklicher Macher in Sachen Jugendarbeit, seinen Rücktritt. Hier ein Bericht der Schwäbischen dazu. Wir geben aber nicht auf, weil die Sommerpause und viele positive Rückmeldungen uns als Dachverband in unserer Meinung bestärkt haben, dass es richtig ist, diese Stellen weiterhin einzufordern.
Um auch von den Bundestagskandidaten des Wahlkreises zu erfahren, wie sie dazu stehen, haben wir diese gleich am Montag nach der Sitzung angeschrieben, mit der Bitte um Stellungnahme. Diese Stellungnahmen werden wir, wie den Kandidaten angekündigt, hier veröffentlichen. Auch Kommentare, die wir vielleicht von Lesern der Schwäbischen bekommen.

Noch in der Nacht auf Dienstag hat Frau Reinalter von den Grünen geantwortet:

Lieber Herr Heinzel,

ich bin wirklich auch betroffen und sehr enttäuscht über die Entscheidung des Kreistags.
Ich würde mich freuen, wenn wir nochmal zusammen kämen und wenn wir eine weitere Chance für die 2,5 Stellen auf den Weg bringen könnten.
Wären Sie denn an einem Gespräch mit unserer Zählgemeinschaft (Frauen, Grüne, ÖDP) interessiert?
Immerhin sind leider auch in unseren Reihen Kreistagsmitglieder, die der Vorlage nicht zugestimmt haben.
Uns Frauen – tut es wirklich leid! Und wir setzen uns gern nochmal mit Ihnen ein um unsere Kollegen zu überzeugen.

Viele Grüße – Anja Reinalter

Am Donnerstag 21.09. antwortete Martin Gerster wie folgt:

Sehr geehrter Herr Heinzel,

für mich ist unverständlich, dass die Mehrheit des Kreistages – entgegen der Position der SPD – den Kreisjugendring nicht stärken möchte. Die Jugendverbände sind ein tragender Pfeiler unserer Jugendarbeit und sie leben vor allem durch das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Doch darf dieses nicht im Interesse der Wirtschaftlichkeit missbraucht werden. Freiwilliges Engagement muss einerseits angemessen gewürdigt und darf andererseits nicht zweckentfremdet werden.

Das Ehrenamt darf öffentlich zu erbringende Leistungen nur ergänzen, nicht ersetzen; deshalb muss es zusätzlich zu den Ehrenamtlichen auch Hauptamtliche geben, die das Ehrenamt stärken und eine zukunftsfeste Basis schaffen. Diese Basis wäre mit einer hauptamtlichen Geschäftsstelle für den Kreisjugendring gegeben, für die Verwaltung und Kreisjugendring ein schlüssiges, erfolgversprechendes Konzept vorgelegt haben. Es war Ergebnis eines langen Prozesses und wurde von allen getragen. Dies sah so auch der Jugendhilfeausschuss, besetzt mit sach- und fachkundigen Mitgliedern, und empfahl dem Kreistag mehrheitlich, dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zuzustimmen.

Die Kinder- und Jugendverbände decken grundsätzlich wichtige Aktionsfelder ab, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Sie sind Plattformen des selbst organisierten Engagements und geben jungen Menschen Gestaltungs-, Teilhabe- und Entscheidungsoptionen, die diese sonst nicht haben. So wirken sie als Werkstätten der Demokratie, in denen junge Menschen Fähigkeiten und Haltungen, die im weiteren Leben nötig sind, nicht nur theoretisch lernen, sondern auch ganz praktisch erfahren.

Orte der Kinder- und Jugendarbeit gehören deshalb genauso wie Kitas und Schulen zur Grundversorgung und sollten erhalten und ausgebaut werden.

Der Antrag der CDU-Kreistagsfraktion in seiner jetzigen Form ist für mich deshalb nicht überzeugend. Er ist nicht schlüssig und geht an unserem beabsichtigten Ziel, den Kreisjugendring und somit die Jugendarbeit im Kreis effektiv zu stärken, vorbei. Auch widerspricht er §4 des Sozialgesetzbuches (Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe), der dem Subsidiaritätsprinzip nach besagt, dass, soweit geeignete Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen von anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe betrieben werden oder rechtzeitig geschaffen werden können, die öffentliche Jugendhilfe von eigenen Maßnahmen absehen soll. Im Konzept des Kreisjugendrings werden gerade diese gesetzlichen Vorgaben sehr gut umgesetzt, in dem der CDU hingegen soll die öffentliche Jugendhilfe durch die verstärkte Ansiedlung der Jugendarbeit in der Landkreisverwaltung beim Kreisjugendreferat intensiver genutzt werden, was den öffentlichen Bekundungen nach Stärkung der Subsidiarität völlig zuwider läuft. Somit würde auf die Sachkunde des Kreisjugendrings verzichtet werden, obwohl dieser als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe seine qualifizierte Arbeit mit 2,5 eigenen Stellen hauptamtlich absichern könnte.

Ich hoffe, dass der Antrag des Kreisjugendrings und der Kreisverwaltung auf Unterstützung der verbandlichen Jugendarbeit im Landkreis mit einer hauptamtlichen Geschäftsstelle doch noch den nötigen Rückhalt bekommt. Vielleicht könnte das Konzept für die Zweifler anschaulicher werden, wenn es noch deutlicher an konkreten Aufgaben festgemacht würde.

Freundliche Grüße
Martin Gerster


Das Ehrenamt braucht Pause – und versucht sich in den Ferien zu sammeln

Nach fast 4 Jahren harter sachlicher und konstruktiver Arbeit zur Zukunft der Jugendarbeit ist diese Zukunft durch den NICHT-Beschluss der Kreistages im Juli fraglich.

Indem sich der Kreistag gegen die beiden vorliegenden Vorschläge zur Unterstützung des Kreisjugendrings Biberach mit Hauptamt gestellt hat, wird es allem Anschein nach vorerst zu keiner weiteren Entwicklung und Unterstützung der ehrenamtlichen Jugendarbeit im Landkreis Biberach kommen.

Wir bedauern diese Entscheidung zutiefst und sind wie alle Verbände in Schockstarre.

Am 18. September wird daher eine Sondersitzung „Findungsphase“ stattfinden, denn der Kreisjugendring muss beraten wie es in Zukunft weitergeht und ob und welche Veränderungen es geben wird.


Entscheidungen des Kreistages sorgen für Stillstand im Landkreis

Geschockt und verwirrt, enttäuscht und kämpferisch, so lässt sich derzeit die Stimmung beim Kreisjugendring, nach den beiden Entscheidungen des Kreistags am 12 Juli, gegen den Antrag der CDU und gegen den gemeinsamen Antrag von Verwaltung und Kreisjugendring beschreiben.

Wir verstehen nicht, warum Unüberlegtheit und Blockadehaltung auf der einen und Fraktionszwang auf der anderen Seite sein mussten und welches Ziel damit eigentlich verfolgt wurde.

Feststeht: der Kreisjugendring wird sich weiter für diese Stellen einsetzen, denn wir sehen sonst keine andere Möglichkeit, die gute und wichtige Arbeit der Jugendverbände nachhaltig zu unterstützen. Und wir sehen diese Stellen beim Kreisjugendring. Dazu bieten wir weiterhin Gespräche an, sind bereit im Dialog die Konzeption weiter zu schärfen, zusätzliche Geldmittel einzuwerben (wie wir es schon öfters getan haben: Blapf, Demokratiezentrum, KVJS…..) und die Arbeit regelmäßig durch Kreistag oder/und Jugendhilfeausschuss überprüfen zu lassen. Gerne können auch Kreistagsmitglieder beratend für den Kreisjugendring tätig sein, um den Wirksamkeitsdialog direkt und professionell mit uns führen. Dass genau das passiert wofür wir alle stehen: dass öffentliche Mittel sinnvoll und effizient eingesetzt werden und Jugendarbeit im Landkreis Biberach zukunftsfähig bleibt.

Denn mit diesen Entscheidungen des Kreistags am 12. Juli wurde nach 4 Jahren der fachlich jugendplanerischen Entwicklung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten Konzepts die Bremse eingelegt.

Wir können nur wiederholen, warum die Verwaltung des Landkreises, der Kreisjugendring und die Mehrheit des Jugendhilfeausschusses die Stellen beantragt haben und beim Kreisjugendring richtig verortet finden:

Eine Unterstützung des Kreisjugendrings entspricht der gesetzlich gewünschten Vorrangigkeit von freier Jugendarbeit (Kreisjugendring) vor öffentlicher Jugendhilfe (Kreisjugendreferat) und deren partnerschaftlicher Zusammenarbeit (siehe Modell für den Landkreis und  siehe http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__4.html
Drei Jahre Modellprojekt und anschließende Konzeptionierung in enger Absprache von Jugendamt und Kreisjugendring nach Auftrag durch den Jugendhilfeausschuss entsprechen ebenso den gesetzlichen und fachlichen Anforderungen an qualitativ hochwertige Jugendhilfeplanung siehe §80 SGBVIII https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__80.html

Die geforderten 2,5 Stellen entsprechen dem Mindestbedarf für einen großen Flächenlandkreis wie dem Landkreis Biberach, um sinnvoll und wirksam arbeiten zu können. Die wissenschaftlich evaluierten Ergebnisse des Modellprojekts und die Diskussionen unter den Delegierten ergaben einen höheren Bedarf, der in den Verhandlungen zwischen Kreisverwaltung und KJR auf dieses Mindestmaß festgelegt wurde.

Der Kreisjugendring kann dadurch, dass er freier Jugendhilfeträger ist an Geldmittel für den Landkreis kommen, die ein öffentlicher Träger nicht in den Landkreis holen kann. Das beste Beispiel ist ganz aktuell: Posteingang 12. Juli: das Demokratiezentrum Ba-Wü http://www.demokratiezentrum-bw.de/ unterstützt die Einrichtung eines Demokratiezentrums Oberschwaben mit der Förderung einer 25% Stelle für den Landkreis Biberach beim Kreisjugendring. Über diese Förderung hinaus könnte der Kreisjugendring mit Hauptamtlichkeit Landes- und Bundesjugendplanmittel, EU-Mittel und Projektförderungen durch große Stiftungen in den Landkreis holen, die dem ganzen Landkreis und auch den kleinen Vereinen in kleinen Orten und Buden zu Gute kommen könnten. Ohne Hauptamtlichkeit geht das nicht. Eine 25% Stelle fachlich gut zu besetzen ist hingegen nur schwer möglich.
Alles was sonst noch zu sagen ist bzw. schon gesagt wurde, wie der große Teil des oben genannten auch, findet sich im Antrag an den Kreistag.


Delegiertenversammlung 06.07.2017

Nächste Delegiertenversammlung am 06.07.2016 im Musikerheim in Ummendorf

Beginn: 19 Uhr  — siehe Termine —

Entscheidungsgespräch und weitere Infos über den Antrag im Jugendhilfeausschuss (2,5 Stellen für den KJR Biberach)

 


KJR Gründungsmitglied im Bündnis für Demokratie und Toleranz

Gründungsmitglieder des Bündnisses und Laudatorin Herta Däubler- Gmelin

Am 21. Mai gründete sich das Bündnis für Demokratie und Toleranz im Landkreis Biberach. Auf Initiative des Landkreises und der evangelischen und katholischen Kirche. Nach Beschluss der letzten Delegiertenversammlung ist auch der Kreisjugendring Biberach Gründungsmitglied. Zur Gründung schrieb Daniel Häfele von der Schwäbischen Zeitung einen ausführlichen Artikel, den man z.B. hier lesen kann.

Der Kreisjugendring hofft, dass dieses Bündnis viele Mitglieder bekommt und sich mit Leben füllt, denn auch im Landkreis Biberach nehmen Populismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu. Solchen Tendenzen stellt sich der Kreisjugendring schon seit seiner Gründung 1947 (damals noch Kreisjugendausschuss) entschieden entgegen.